bildnisse

Ich bin sehr glücklich, dass Regine Kuschke uns heute neue Bilder und Zeichnungen präsentiert, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht.

Kinderporträts haben im Werk der Künstlerin einen besonderen Stellenwert. Hier sind der blonde „Hans“ und der blumengeschmückte kleine „Junge“ hinreißende Porträts, die die Fragilität der kindlichen Seele und Schönheit der jugendlichen Erscheinung ausdrucksstark wieder geben. Auch die Diskrepanz zwischen den von Erwachsenen eingeforderten Verhaltensmustern und den eigenen kindlichen Bedürfnissen wird durch das Goldkind einzigartig repräsentiert.
Sehr ausdrucksstarke Mädchenporträts ergänzen diesen Schwerpunkt.
Regine Kuschke, Meisterschülerin der Universität der Künste, beherrscht wahrlich meisterlich die Kunst der Malerei und die der Zeichnung, eine seltene Doppelbegabung. Die Künstlerin arbeitet mit vielfältigen Zitaten aus der Kunstgeschichte und den aktuellen Medien und hat hierbei eine sehr eigenständige künstlerische Bildsprache entwickeln können, die sie unverwechselbar macht. „Malen ist für mich eine Form, auf das Leben zu schauen, es zu reflektieren und zu begreifen…“, so Regine Kuschke. Man könnte dies durch das Zeichnen ergänzen.

Prof. Dr. Brigitte Stamm, 2016, galerie jkd berlin